| B |
| Backbone |
| Der Begriff heißt aus dem Englischen übersetzt Rückgrat. Backbones sind schnelle, kapazitätsstarke Netzwerkverbindung, die überregional weitere Netzwerke miteinander verbinden. Als Backbones werden im Internet die Datenleitungen (mit hohen Bandbreiten) bezeichnet, die den Grossteil des Datenverkehrs übertragen. |
| Backup |
| Bezeichnet eine Sicherheitskopie eines Datenbestandes, die bei Datenverlust oder -zerstörung der Daten, eine Möglichkeit darstellt, die ursprünglichen Datenbestände wiederherzustellen. Backups können auf eine zweite Festplatte, eine CD/DVD oder einem Datenband abgelegt werden. |
| Bandbreite |
| Bezeichnet die Übertragungsleistung eines Kommunikationsleitungssystems und wird in bit/s, bzw. in Mbit/s angegeben. (z.B. ISDN, ADSL) |
| Bandlaufwerk |
| Bezeichnet ein Gerät zum Lesen und Beschreiben von Magnetbändern. |
| Barebone |
| Als Barebone werden solche Computer bezeichnet, die meist nur aus Mainboard (Hauptplatine), Netzteil, und Gehäuse bestehen. Alles weitere kann der Käufer für sich individuell zusammenstellen. Der bekannteste Hersteller ist der taiwanische Hersteller Shuttle. Jedoch ist zu beachten, das Barebone in Verbindung mit kleinem PC gestellt wird, was oft zur begrifflichen Verwirrung führt. Ein Barebone kann auch ein ganz normaler Office PC sein. |
| Batchdatei |
| Eine Batchdatei ist eine Stapelverarbeitungsdatei im ASCII-Format, unter Windows ist es eine ausführbare Startdatei mit wichtigen Programmaufrufen. |
| Befehl |
| Ist in Verbindung mit Anwendungen eine auf der Benutzerebene ausgeführte Anweisung an ein Computerprogramm, um eine bestimmte Aktion auszuführen. Befehle werden entweder über die Tastatur eingegeben oder aus einem Menü ausgewählt. |
| Benchmark |
| Auf Deutsch "Maßstab". Ein Test, der zur Messung der Leistungsfähigkeit von Hardware und Software verwendet wird. Bei Hardwarebenchmarks kommen Programme zum Einsatz, die die Fähigkeiten von bestimmten Hardwarekomponenten feststellen, z. B. die Geschwindigkeit mit dem ein Prozessor Befehle ausführt oder Gleitkommazahlen verarbeitet. Softwarebenchmarks ermitteln die Effektivität, Genauigkeit und Geschwindigkeit bei der Durchführung bestimmter Aufgaben, z. B. der Neuberechnung von Daten in einem Tabellenblatt. Beim Test werden immer dieselben Daten verarbeitet, so dass durch einen Vergleich der Ergebnisse Rückschlüsse darauf gezogen werden können, wie hoch die Leistungsfähigkeit eines Programms auf einem bestimmten Gebiet ist. |
| Benutzeroberfläche |
| Ist Bestandteil eines Betriebsystems oder einer Software, die es dem Anwender ermöglicht, mit dem Computer in Wechselwirkung zu treten. In der Regel wird eine Benutzeroberfläche mit einer grafischen Darstellung verbunden, bei der die Kommunikation vor allem über Symbole, Fenster und andere grafische Elemente erfolgt. |
| Betaversion |
| Ist ein neues oder ein überarbeitetes Software- bzw. Hardwareprodukt, das sich im zweiten Entwicklungsstadium befindet und jetzt an Anwender verteilt wird, die das Produkt einem Test unterziehen (Betatest). |
| Betriebssystem |
| Ist die Software, die die Belegung und die Verwendung von Hardewareressourcen,
z. B. Arbeitsspeicher, Prozessorzeit, Peripheriegeräten und Datenträgerplatz, steuert. Das Betriebssystem stellt das Fundament dar, auf dem die Anwendungen aufgebaut sind. |
| Bidirektional |
| Das bedeutet in 2 Richtungen. Zum Beispiel bedeutet das bei der Datenübertragung, beide Richtung gleichzeitig zu nutzen, so gleichzeitig zu senden und zu empfangen. |
| Bildschirmauflösung |
| Die Bildschirmauflösung wird in horizontalen und vertikalen Pixels (Bildpunkten) angegeben. Viele Monitore können auf unterschiedlich große Auflösungen eingestellt werden. Je höher die Auflösung, desto feiner und kleiner die Objekte. Gebräuchliche Einstellungen sind 800×600 Pixel oder 1024×768 Pixel. |
| BIOS |
| Englische Bezeichnung Basic Input Output System. Bios ist der hardwaregebundene Kern eines Betriebssystems, der beim Ausschalten nicht gelöscht wird und sich fest im EPROM befindet. Dieser Chip wird einmalig mit Daten beschrieben, die vom Computer nur gelesen und nachträglich lediglich mit Hilfe von Spezialprogrammen verändert werden können. Nach jedem Einschalten des Rechners führt das Bios zunächst einen Selbsttest durch. Dann benutzt der Computer das Bios, um das Betriebssystem zu starten und die Daten zwischen der Festplatte, Grafik-Karte, Keyboard, Maus und Drucker zu kontrollieren, bis ihm diese Aufgabe von einem anderen System - z.B. dem Betriebssystem - abgenommen wird. |
| Bit |
| Ist die Abkürzung für „Binary digit“, auf Deutsch „binäre Ziffer“. Das Bit ist die kleinste Informationseinheit, die von einem Computer verarbeitet werden kann. Das Bit hat im Binärsystem entweder den Wert 0 oder 1. Ein einzelnes Bit stellt nur eine unbedeutende Information dar. Erst die Zusammenfassung mehrer Bit zu einem Byte, wobei 8 Bit ein Byte ergeben, können viele Arten von Informationen übermittelt werden. Durch ein Byte kann z. B. genau ein Buchstabe, eine Ziffer oder ein anderes Zeichen dargestellt werden. |
| Blog |
| Blog ist eine Abkürzung von Weblog. Es ist auf einer Webseite geführtes, öffentlich einsehbares Tagebuch (Journal). Es wird zeitlich chronologisch geführt und enthält eine Liste von Einträgen. |
| Bluetooth |
| Eine spezielle Art für die Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung über kurze Distanzen mittels Funk zwischen Mobiltelefonen, Notebooks, PDAs und anderen tragbaren Geräten wie z. B. elektronischen Kameras. |
| Blu-ray Disc |
Die Blu-ray Disc (kurz BD) ist digitales optisches Speichermedium. Sie wird als Nachfolger der DVD bezeichnet.
Es gibt 3 Varianten der BD:
* BD-ROM nur lesbar (ähnlich DVD-ROM)
* BD-R einmal beschreibbar (ähnlich DVD+- R)
* BD-RE wiederbeschreibbar (ähnlich DVD+-RW)
Der Vorteil der BD ist die Höhe der Kapazität zur Aufnahme der Daten. Bei einer Lage beträgt sie immerhin bis zu 27 GB oder bei 2 Lagen bis zu 54 GB. Desweiteren ein Verdoppelung der Datentransferrate zum Beschreiben einer BD.
Ebenso eignen sich Blu-ray Discs besonders für Full-HD Videos, die dank der hohen Auflösung eine bessere Qualität, als die momentan gängigen Systeme wie PAL und NTSC bieten, aber deshalb auch mehr Speicherplatz benötigen. |
| Boot.ini |
| Die BOOT.INI bestimmt, welches Betriebssystem gestartet wird. Diese Datei befindet sich auf der Startpartition im Hauptverzeichnis und ist versteckt. |
| Booten |
| Das Starten des Computers. Das ist auf folgende Art und Weise möglich, durch Einschalten des Computers am Hauptschalter, durch Druck auf den Reset-Knopf, durch Betätigen einer dafür reservierten Tastenkombination auf der Tastatur oder durch Auswahl des entsprechenden Menüpunktes. |
| Bootmanager |
| Bei mehreren Betriebssystemen kann man sich einen Bootmanager einrichten, so dass man bei jedem Start festlegen kann, welches der Betriebssystem gebootet werden soll. |
| Brennen |
| Bezeichnet das elektronische Schreiben von Programmen in ein PROM (programmable read only memory) oder EPPROM (erasable programmable read only memory) mit einem speziellen Gerät, das als Brenner bezeichnet wird. |
| Browser – auch Webbrowser |
| Eine Clientanwendung, die es dem Benutzer ermöglicht, HTML-Dokumente auf dem World Wide Web bzw. einem anderen Netzwerk oder auf dem eigenen Computer zu betrachten. Auch können mit Hilfe des Browsers die Hyperlinks zwischen den Dateien verfolgt und Dateien übertragen werden. |
| Bug |
| Englische Bezeichnung für: Wanze, Käfer in der IT für: Programmfehler. |
| Byte |
| Abkürzung für „binary term“, zu Deutsch „binäres Wort“. Abkürzung: B. Eine Informationseinheit, die heute in aller Regel aus 8 Bit besteht. Ein Byte repräsentiert genau ein Zeichen, z. B. einen Buchstaben, eine Ziffer oder ein Satzzeichen. Da ein Byte nur eine vergleichsweise kleine Informationsmenge darstellen kann, werden die üblichen Speichermengen wie Bereiche im Arbeitsspeicher oder Bereiche auf Datenträgern meist in Kilobyte (1.024 Byte), Megabyte (1.048.576 Byte) oder Gigabyte (1.073.741.824 Byte) angegeben. |
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