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Datei
Ist eine benannte Sammlung von Informationen, z. B. ein Programm, ein von einem Programm verwendeter Satz von Daten oder ein vom Benutzer erstelltes Dokument.
Dateierweiterung
In Bezug auf Dateien ein wichtiger ergänzender Bestandteil des Dateinamens. Die Eingabe der Erweiterung kann zum einen vom Benutzer selbst oder durch das Programm erfolgen. Zum Beispiel „.com“ oder „.exe“ für ausführbare Programme, die MS-DOS laden ausführen kann.
Dateiformat
Englische Bezeichnung: „file format“. Die Struktur einer Datei, die die Art und Weise ihrer Speicherung sowie die Ausgabe auf dem Bildschirm oder beim Drucken festlegt.
Dateigröße
Englische Bezeichnung: „file size“. Gibt gewöhnlich die Länge der Datei in Byte an. Eine Computerdatei die auf einem Datenträger gespeichert ist, weißt zwei Dateigrößen auf – eine logische und eine physikalische Größe. Die logische Größe entspricht dabei der wirklichen Größe einer Datei - der Anzahl der enthaltenen Byte. Die physikalische Größe bezieht sich auf den Speicherplatz, der einer Datei auf dem Datenträger zugeteilt ist.
Datei-Manager
Modul eines Betriebssystems oder einer Umgebung, das die physische Anordnung einer Gruppe von Programmdateien und den Zugriff darauf steuert.
Dateiname
Englische Bezeichnung: „file name“. Ist eine Bezeichnung aus Buchstaben, Ziffern und zulässigen Symbolen, die einer Datei zugewiesen wird, um sie von anderen Dateien in einem Verzeichnis zu unterscheiden. Programme sowie auch Daten verfügen über einen Dateinamen, der häufig auch durch eine Erweiterung gekennzeichnet ist. Die maximale Länge der zulässigen Zeichen eines Dateinamens, sind vom jeweiligen Betriebssystem abhängig.
Datensicherung
Unter einer Datensicherung versteht man sowohl den Vorgang des Kopierens der in einem Computersystem vorhandenen Daten auf ein Speichermedium (das im Allgemeinen transportabel ist), als auch das Ergebnis - die auf dem Speichermedium gesicherten Daten. Die Datensicherung wird auch als Backup oder Sicherungskopie bezeichnet. Deren Wiederherstellung wird auch als Restore bezeichnet. Man unterscheidet zwischen differenzieller, inkrementeller und vollständiger Datensicherung. Bei einem differenziellen Backup werden die seit dem letzten vollständigen Backup geänderten Daten vollständig gespeichert. Bei der inkrementellen Datensicherung werden nur die Daten gesichert, die sich seit der letzten Datensicherung (meist dem letzten inkrementellen Backup) verändert haben. Eine vollständige Datensicherung bezeichnet die Sicherung aller Daten unabhängig vom Datum ihrer letzten Sicherung.
Dateisystem
Englische Bezeichnung: „file system“. In einem Betriebssystem die Gesamtstruktur, auf deren Grundlage Dateien benannt, gespeichert und organisiert werden. Ein Dateisystem besteht aus Dateien, Verzeichnissen sowie den für die Lokalisierung bzw. den Zugriff auf diese Elemente erforderlichen Informationen. Der Begriff Dateisystem kann sich auch auf den Teil eines Betriebssystems beziehen, das die von einem Anwendungsprogramm angeforderten Dateioperationen in maschinennahe, sektororientierte Tasks übersetzt, die von den Treibern zur Steuerung der Diskettenlaufwerke verstanden werden.
Dateityp
Die Kennzeichnung der funktionellen oder strukturellen Charakteristika einer Datei. Der Typ einer Datei lässt sich oft bereits anhand des Dateinamens erkennen - in MS-DOS wird der Dateityp normalerweise in der Dateinamenserweiterung angegeben.
Datenaustauschformat
Ein Format, das aus ASCII-Codes besteht. In diesem Format können Datenbanken, Tabellen und vergleichbare Dokumente strukturiert werden, um die Nutzung und Übertragung bezüglich anderer Programme zu erleichtern.
Datenbank
Englische Bezeichnung: „data bank, database“. Bezeichnet im weiteren Sinn jede wesentliche Datensammlung. Jedoch näher bezeichnet, eine Datei die aus Datensätzen besteht, die jeweils auf Feldern aufgebaut ist.
Eine Datenbank ist die elektronische Form eines Karteikastens. Es handelt sich um eine Sammlung von Daten, die aus der Sicht des Benutzers zusammengehören, z. B. eine Personaldatenbank oder eine Lagerinventardatenbank. Es gibt hierarchische, relationale, multidimensionale und objektorientierte Datenbanken. Die Datenbank wird üblicherweise von einem Datenbankverwaltungssystem (DBMS) verwaltet. Ein DBMS zusammen mit einer oder mehreren Datenbanken nennt man Datenbanksystem (DBS).
Datenträger
Englische Bezeichnung: „data medium“. Ist physikalisches Medium, auf dem Computerdaten gespeichert werden können (z. B. Diskette, CD, DVD, Festplatte…).
Datentransfer
Englische Bezeichnung: „data transfer, file transfer“. Wird die Bewegung von Informationen von einem Ort zu einem anderen, entweder innerhalb des Computers, zwischen einem Computer und einem externen Gerät oder zwischen mehreren Computern innerhalb eines Netzwerkes, bezeichnet.
Datenübertragung
Englische Bezeichnung: „data transmission“. Bezeichnet den elektronischen Transfer von Informationen von einem sendenden Gerät zu einem empfangenden Gerät.
DDR - Double Data Rate
Unter DDR versteht man, das Daten mit doppelter Datenrate übertragen werden. Diese Technik findet beispielsweise Anwendung bei, Anbindung an Prozessoren (FSB-Front-Side-Bus), dem Arbeitspeicher (DDR, Weiterentwicklungen DDR2 und DDR3), bei Grafikkarten (wie PCIe).
Debuggen
Englische Bezeichnung: „debug“. Das Debuggen bezeichnet das Erkennen, Finden und Korrigieren von Fehlern. Im Softwarebereich betrifft es logische und syntaktische Fehler von Programmen und im Hardwarebereich die Fehlerfunktionen.
DECT
Abkürzung steht für: Digital Enhanced Cordless Telecommunications. DECT ist ein Standard für schnurlose Telefone, zur Übertragung von Telefon- und Multimediadaten von einer Basisstation zu Mobilstationen.
Default
Englische Bezeichnung für: vorgegeben, Standard, Voreinstellung.
Defragmentierung
Englische Bezeichnung: „defragmentation“. Das Neuschreiben von Bestandteilen einer Datei an fortlaufende Sektoren auf einer Festplatte, um die Zugriffs- und Abfragegeschwindigkeit zu erhöhen.
Desktop
Bezeichnet den Arbeitsbereich auf dem Bildschirm, der Menüs und Symbole enthält.
Device
Englisch Bezeichnung für Gerät, Baustein, beispielsweise Drucker, DVD-Brenner... .
DFÜ
Steht als Abkürzung für Datenfernübertragung. Der Dialog mit einem entfernten Computer über eine Telefonverbindung oder eine andere Übertragungsstrecke.
DHCP
Abkürzung für Dynamic Host Configuration Protocol. Das DHCP-Protokoll ist ein TCP/IP-Protokoll. Durch DHCP kann ein mit dem Internet verbundenes Netzwerk eine temporäre IP-Adresse einem Host automatisch zuweisen, wenn der Host eine Verbindung mit dem Netzwerk herstellt.
DIMM
Die Abkürzung für dual inline memory module. Ein Speichermodul das auf einer Leiterplatte montierten RAM-Chips besteht. DIMMs zeichnen sich durch einen 64-Bit-Datenbus und Anschlüssen auf beiden Seiten aus, die zu unterschiedlichen Schaltkreisen führen und unterschiedliche Signale verarbeiten.
Directory
Englische Bezeichung für: Dateiverzeichnis, Programmverzeichnis.
DirectX
Unter dem Begriff DirectX werden Microsoft-Technologien für Entwickler zusammengefasst, die Tools zum Erstellen von hochwertigen Multimediaanwendungen unter Windows enthalten. DirectX ist in Windows 98, Windows Me, Windows 2000, Windows XP und Internet Explorer integriert und besteht aus Komponenten, die zwei integrierte Schichten bilden. Auf der Basisschicht (Foundation Layer) werden allgemeine Funktionen (beispielsweise die Unterstützung von Eingabegeräten) ausgeführt, die sicherstellen, dass Anwendungen auf Windows-basierter Hardware einwandfrei funktionieren. Die Medienschicht (Media Layer) befindet sich über der Basisschicht und ist für leistungsstarke Dienste zuständig. Hierzu gehört die Unterstützung für Media Streaming und Animationen. Diese Funktionen gewährleisten, dass zum Beispiel Sound mit Raumeffekten, Video und 3D-Animationen in Anwendungen integriert werden können.
Disable
Englische Bezeichnung für: abschalten, ausschalten
Diskette
Englische Bezeichnung: „floppy disk“. Die Diskette ist ein externer, magnetischer Datenträger. Verbreitet ist das sogenannte 3,5 Zoll Format mit einem Fassungsvermögen von 1,44 MB.
Display
Bezieht sich in der Regel auf das visuelle Ausgabegerät eines Computers - häufig ein Videodisplay mit Kathodenstrahlröhre (CRT) oder TFT (Thin Film Transistor).
DMA
Bezeichnet einen direkten Speicherzugriff. Ein Speicherzugriff, der ohne Mitwirkung des Mikroprozessors abläuft. Diese Methode wird häufiger für die direkte Datenübertragung zwischen Hauptspeicher und einem „intelligenten“ Peripheriegerät, z. B. einer Festplatte, eingesetzt.
DNS
Abkürzung für „ Domain Name System“. Das Domain Name System ist ein hierarchisches System zur Verwaltung von Host-Namen und IP-Adressen. Damit spezifiziert ein Anwender ein entferntes System anhand seines Namens und nicht über seine IP-Adresse, da Namen leichter zu merken sind. Beachten Sie: Der Begriff Domäne hat bei DNS nichts mit einer Windows-NT-Domäne zu tun.
DOC
Dateien mit der Dateierweiterung DOC sind sogenannte Document Dateien. Diese Dateierweiterung vergibt zum Beispiel Word für seine Textdateien. Man kann daran erkennen, dass es sich bei DOC Dateien um Text- bzw. Dokumentendateien handelt.
Dongle
Ist ein Adapter oder –kabel, die oder das eine nicht standardisierte Schnittstelle zwischen einem Computer und einem Peripheriegerät oder zwischen zwei ungleichen Computergeräten ermöglicht. Desweiteren bezeichnet es eine Sicherheitseinrichtung, die an einen Eingabe-/Ausgabeport angeschlossen ist, um die Verwendung eines bestimmten Softwarepakets zuzulassen. Diese Methode ermöglicht das Erstellen von Sicherungskopien, verhindert aber die unlizenzierte Nutzung der Software auf mehr als einem Computer.
DOS
Die Abkürzung steht für „ Disk Operating System“. Ein allgemeiner Begriff, der ein Betriebssystem beschreibt, das von Datenträgergeräten geladen wird, wenn das System gestartet oder neu gebootet wird.
DOT
Microsoft bezeichnet seine Dokumentenvorlagen von Word für Windows mit der Dateierweiterung DOT.
down
Bezeichnet ein Gerät als nicht mehr funktionierend. Z. B. auf Computer, Drucker, Kommunikationsverbindungen in Netzwerken.
Downloaden
In der Kommunikationstechnik die Übertragung einer Datenkopie von einem entfernten Computer auf den anfordernden Computer mittels eines Modems oder über ein Netzwerk.
dpi
Englische Bezeichnung: „dots per inch“. Übersetzt Punkte pro Zoll. Ist ein Maß für die Auflösung von Bildschirmen und Druckern. Gibt die Anzahl der Punkte, die ein Gerät pro Längeneinheit (Zoll) anzeigen oder drucken kann, an.
Drag & Drop
Das heißt wörtlich übersetzt „ Ziehen und Ablegen“. Das Ausführen von Operationen in einer grafischen Benutzeroberfläche. Es werden dabei Objekte mit der Maus am Bildschirm verschoben.
DRAM
Abkürzung für Dynamic Random Access Memory. Speicherinhalt muss nach kurzer Zeit wieder aufgefrischt werden.
Drucker
Englische Bezeichnung: „printer“. Bezeichnet ein Peripheriegerät, mit dem sich Text, Bilder oder Grafiken die am Computer erzeugt wurden, auf Papier oder andere Medien ausgeben zu lassen.
DSL
Digital Subscriber Line. Der neue Hochgeschwindigkeitsstandard im Internet, leider nicht flächendeckend verfügbar.
Dual Boot
Eine Computerkonfiguration, die es Benutzern ermöglicht, eines von zwei Betriebssystemen auf einem PC zu booten. Mögliche Dual Boot-Kombinationen sind u. a. Windows 9x/Windows NT, Windows 9x/Linux, Windows9x/Windows2000 und Windows9x/WindowsXP. Einige Betriebssysteme, z. B. Windows NT, Windows 2000 und OS/2, enthalten eine Multiple Boot-Option.
Duplex
Die Fähigkeit, Informationen über einen Kommunikationskanal in beide Richtungen zu übertragen. Ein System wird als »Vollduplex« bezeichnet, wenn Informationen gleichzeitig in beide Richtungen übertragen werden können (senden und empfangen). Bei einem Halbduplexsystem findet die Übertragung der Informationen jeweils nur in eine Richtung statt.
DVD
Abkürzung für „Digital Versatile Disk“ (oder auch „Digital Video Disk“). Die neuste Generation der optischen Datenträgertechnologie. Mit dieser Technologie ist es möglich, Video-, Audio- und Computerdaten auf CD zu verschlüsseln. DVDs sind in der Lage, ein höheres Datenvolumen als konventionelle CDs zu speichern. Standard-DVDs können ein Volumen von 4,7 Gigabyte (GB) aufnehmen. In der Regel können Abspielgeräte für DVDs auch konventionelle CDs abspielen.
DVI
Abkürzung für digital visual interface ist eine Schnittstelle zur Übertragung von digitalen Video- und Grafikdaten. Im Computer-Bereich entwickelt sich DVI für hochwertige Grafikkarten und hochauflösende TFT-Bildschirme zur Standard-Schnittstelle.
 
 
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